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Irish Time & Bank Holidays

Ein leiser Kalender: nicht nur Daten, sondern Übergänge — wo sogar das Geld einmal innehält.

Uhrzeit in Irland

Zeitzone: Europe/Dublin — Sommerzeit wird automatisch korrekt berücksichtigt.
--:--:-- Dublin
Dublin: --:--:--
Albstadt: --:--:--
🌅 Sunrise Dublin: --:--
🌇 Sunset Dublin: --:--
☘️Irish Pub Radio
Live from Ireland – direkt hier hören oder den offiziellen Player öffnen.
🍀 Irish Corner
Kleine Direktwege nach Dublin: hören, schauen, ankommen.
RTÉ Radio 1 – News & Talk
Direkt hier hören. Falls dein Browser zickt, öffne den offiziellen RTÉ-Link.
Ein Tag, der sich selbst erzählt — Stunde um Stunde, wie Schritte auf nassem Pflaster.
📖 Irish Voices
Lyric spotlight
Kleine literarische Fenster nach Irland: ein Zitat, eine Stimme, ein Gedanke für diesen Moment.
“History is a nightmare from which I am trying to awake.”
James Joyce
Ulysses
Nicht nur ein Zitat – eher ein kurzer innerer Resonanzraum zwischen Sprache, Geschichte und Gegenwart.

„Zwischen Finger und Daumen ruht der gedrungene Stift.
Mit ihm werde ich graben.“
“Between my finger and my thumb
the squat pen rests. I’ll dig with it.”
“Idir mo mhéar agus mo ordóg
luíonn an peann trom. Déanfad tochailt leis.”
Seamus Heaney
🚶 A small Dublin walk
Joyce paths
Acht Joyce-Orte und eine kleine Route durch Dublin: gelesen, gegangen, erinnert.
Martello Tower
Hier beginnt Ulysses mit Meer, Wind und Morgenlicht.
James Joyce Centre
Ein guter Ausgangspunkt, um Dublin nicht nur zu lesen, sondern zu spüren.
National Library
Lesen, Denken, Argumentieren: Dublin als geistiger Raum.
Davy Byrne’s Pub
Leopold Bloom kehrt ein, und ein einfacher Lunch wird Literatur.
Trinity College
Bildung, Tradition und Sprache im Herzen der Stadt.
Abbey Theatre
Die Bühne, auf der Irland seine Stimme immer neu erfindet.
Eccles Street
Eine Adresse, die durch Joyce weltbekannt wurde.
Glasnevin Cemetery
Erinnerung, Geschichte und die langen Echos der Stadt.
Mit der Karte verbunden
Ulysses macht aus einem einzigen Tag in Dublin eine ganze Welt aus Wegen, Stimmen, Körpern und Gedanken. Dieselben Stationen liegen bereits oben in der Joyce-Map. Von hier aus kannst Du die Karte direkt öffnen und den literarischen Weg als kleines Stadtbild lesen.


Freedom · Saoirse · Freiheit

Freiheit in Irland ist selten laut.
Sie lebt im Wort, im Zweifel, im Weggehen und Wiederkommen.
Nicht als Besitz – sondern als Übung.

Freedom in Ireland is rarely loud.
It lives in language, in doubt, in leaving and returning.
Not as a possession — but as a practice.

Is annamh a bhíonn an tsaoirse in Éirinn torannach.
Maireann sí sa teanga, san amhras, san imeacht agus sa fhilleadh.
Ní mar sheilbh — ach mar chleachtadh.


Ireland is not only a place on the map —
sometimes it is a voice in the heart.

Irische Feiertage

Bank Holidays sind oft Montage — damit das Wochenende ein bisschen weiteratmen darf.
St. Columba’s Day
Kultureller Gedenktag
09 Jun (—)
Ein Tag der Wanderschaft: Erinnerung daran, dass Heimat manchmal dort entsteht, wo man den Mut hatte aufzubrechen.
Colum Cille verbindet Irland mit der Welt – nicht durch Macht, sondern durch Geist.
Why Joyce matters
Joyce im Zentrum
Dublin · Time · Consciousness
James Joyce steht hier nicht nur als berühmter Autor, sondern als innerer Schlüssel dieser Seite.

In seinem Werk wird Dublin mehr als eine Stadt: Straßen, Stimmen, Häuser, Pubs und kleine Wege werden zu Erinnerung.
In Ulysses zählt nicht das große Ereignis, sondern der eine Tag, der Gang durch die Stadt, das Denken unterwegs.

Darum passt Joyce so gut zu einer Seite über Irland, Uhrzeit und Feiertage: Zeit ist hier nicht bloß Zahl, sondern gelebter Rhythmus.
Bloomsday
16. Juni 1904
A single day made endless
Bloomsday erinnert an den 16. Juni 1904, den Tag, an dem Ulysses spielt.

Es ist zugleich der Tag, an dem Joyce erstmals mit Nora Barnacle ausging. Aus einem privaten Datum wurde ein literarischer Weltort.

Bis heute wird dieser Tag in Dublin gefeiert: mit Lesungen, Spaziergängen, Strohhüten, Frühstücken wie Leopold Bloom und Wegen durch die Stadt, die Literatur und Alltag miteinander verschmelzen lassen.
Joyce in four works
Werk-Kompass
From city to language
Dubliners — die Stadt als Netz aus Alltag, Stillstand und leisen Erschütterungen.

A Portrait of the Artist as a Young Man — Bildung, Sprache, Glauben und der Versuch, eine eigene Stimme zu finden.

Ulysses — ein einziger Tag in Dublin, der Zeit, Körper, Erinnerung und Bewusstsein in Bewegung setzt.

Finnegans Wake — Sprache selbst wird Strom, Traum und Echo.
Irish Literature
Literatur & Geschichte
Voices of Ireland
Irland ist eine Insel der Dichter und Geschichtenerzähler.

Von James Joyce, der Dublin in seinem Werk Ulysses unsterblich machte, über W. B. Yeats, Nobelpreisträger und Stimme der irischen Seele, bis zu Seamus Heaney, dessen Gedichte das Land und seine Geschichte ausgraben wie ein Archäologe der Sprache.

Auch der deutsche Schriftsteller Heinrich Böll fand hier Inspiration. Auf Achill Island schrieb er sein Irisches Tagebuch – eine liebevolle Beobachtung des irischen Alltags und der Menschen.
Literary Timeline of Ireland
Literarische Stimmen
Poetry & History
6. Jahrhundert – St. Columba
Irische Klöster bewahren Wissen und Literatur Europas.

18. Jahrhundert – Jonathan Swift
Mit Gulliver’s Travels wird Satire zu einer politischen Kunst.

19. Jahrhundert – Oscar Wilde
Ironie und Eleganz machen ihn zu einer der großen Stimmen Europas.

20. Jahrhundert – James Joyce
Ulysses verwandelt Dublin in eine literarische Weltkarte.

1904 – Nora Barnacle
Aus der Begegnung mit Nora wird Bloomsday: persönliches Leben und Literatur beginnen ineinander überzugehen.

1922 – Veröffentlichung von Ulysses
Ein Roman verändert, was Literatur mit Zeit, Stadt und Bewusstsein tun kann.

20.–21. Jahrhundert – Seamus Heaney
Nobelpreisträger, dessen Gedichte Landschaft, Erinnerung und Geschichte verbinden.
Dublin Bay – Poolbeg Walk